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Sosas induviduelle Klasse bezwingt starke Neudorfer Teamleistung


Am gestrigen Sonntag, den 25.09.2022, ging es für unsere „Erste“ wieder im Pokal zur Sache. Nachdem man sich in der Hauptrunde mit 1:2 in Ehrenfriedersdorf durchsetzen konnte, steht nun das Achtelfinale des Sparkassen-Erzgebirgspokals an. An den Sportplatz an der Richterstraße kam mit dem FSV Sosa kein geringerer als der amtierende Erzgebirgspokalsieger. Für den FSV ist es das erste Spiel im Pokalwettbewerb des Kreisverbandes, da sie als Vorjahressieger sich für den Sachsenpokal qualifizierten und damit in den ersten Runden im Kreispokal Freilos hatten. Im Sachsenpokal war allerdings in der ersten Runde nach einem 1:4 gegen die Landesligamannschaft des FSV Marienberg Schluss. Die letzten beide Aufeinandertreffen gab es in der Saison 2016 / 2017. In Sosa unterlag man mit 3:1 (28.08.2016). Das Heimspiel in der Rückrunde konnte der SV Neudorf mit 4:0 für sich entscheiden (19.03.2017).


Trainer Matzek hatte mit Löser, Meyer, Schmiedel R. , Schmiedel F. , Hartling E. und Eisold einige Ausfälle zu ersetzen. Neu in den Kader im Vergleich zum Derbysieg in der Vorwoche rückten Richter, Hartling C. , Weighardt und Werner. Da mit den Sosaern ein echtes Schwergewicht der Kreisoberliga zu Gast war, sollte mit einem 1-4-4-1 System als Team kompakt verteidigt werden und schnelles Umschaltspiel den eigenen Torerfolg bringen. Nun zum Spiel:


In der ersten Halbzeit hatten die Gäste Anstoß. Die erste Torchance nach 5 Spielminuten gehörte allerdings den Hausherren. Nach einem Flachpass auf der rechten Seite flankte Süß, der als einzige Sturmspitze spielte, in den Strafraum, wo Huss nur unter Bedrängnis am 5m-Raum zum Abschluss kam. Trotzdem musste sich Gästekeeper Vieweg lang machen, um den Ball aus der Luft zu pflücken. In der Folgezeit übernahmen die Sosaer immer mehr das Zepter, ohne jedoch klare Torchancen zu erspielen. Erst nach einer lang geschlagenen Ecke wurde es erstmals richtig gefährlich, als Gästekapitän Unger P. den Ball herunter nahm, noch 2 Verteidiger aussteigen ließ und aus 5m zum Abschluss kam, aber an Torhüter Halfmann scheiterte. Danach verteidigte die Neudorfer Defensive so, dass der FSV lediglich aus der Distanz zu Abschlüssen kam. Nach einer guten halben Stunde ging wieder etwas Offensives von den Gastgebern aus. Süß drehte an der Mittellinie auf und spielte Weighardt zentral in der gegnerischen Hälfe an, der den Ball auf Huss durchsteckte. Huss zog in den 16er und wurde beim Abschluss vorm grätschenden Verteidiger getroffen. Dem Schiedsrichter Andre Gerlach reichte dieser Kontakt aus, um auf den Punkt zu zeigen. Den fälligen Elfer verwandelte SVN-Kapitän Kästner sicher in die linke unter Ecke -1:0 (33. Minute). Nach der Neudorfer Führung erhöhten die Gäste den Druck noch weiter. Dabei versuchte es der FSV sehr variabel mit langen Bällen auf die schnellen Sturmspitzen sowie im schnellem Flachpassspiel. Doch meist war noch ein Verteidigerbein dazwischen und konnte klären. Als Dolidze nach einer Flanke nachsetzte, war Hüter Halfmann bereits mit einer Hand auf dem Ball und bekam den Freistoß. Noch vor der Halbzeit stellten die Sosaer das Spiel wieder auf Unentschieden. Über die rechte Seite bediente Häcker mit seiner Eingabe Dolidze am 2. Pfosten, der aus 5m nur noch einschieben brauchte - 1:1 (45. Minute). Kurz darauf bat der Referee beide Mannschaften zum Pausentee.


Den zweiten Durchgang eröffneten die Hausherren mit einem langen Ball, den Huss erreichte, flankte und damit den Verteidiger anschoss. Die fällige Ecke segelte gefährlich durch den FSV-Strafraum, fand jedoch keinen Abnehmer. In der Folgezeit wurde das Spiel durch viele Fouls auf beiden Seiten immer zerfahrener. Beide Trainer nutzten anschließend die Gelegenheit mit ihren Wechseln frische Spieler in die Partie zu bringen. Auf Neudorfer Seite ersetzte Wünsch Kautsch, der bereits eine Halbzeit bei der 2. Mannschaft in den Knochen hatte (55. Minute). Bei den Gästen brachte Trainer Unger - Otto für Göbel (60. Minute). Die Sosaer Angriffsbemühungen wurden einige Male wegen Abseits durch den Linienrichter unterbunden oder Torwart Halfmann konnte die Bälle, die über die Abwehrkette gespielt wurden, aufnehmen oder außerhalb des 16ers mit dem Fuß klären. Die Neudorfer sorgten weiter mit Eckbällen und Freistößen für Gefahr. So konnte der FSV-Schlussmann einen Richter-Freistoß aus 20m von der linken Seite nur mit den Fäusten über den Kasten lenken. Da Schiedsrichter Gerlach die vielen Foul nicht mit Karten ahndete, wurden die Zweikämpfe von beiden Mannschaften immer robuster, aber nicht unfair geführt. In der 78. Minute gingen die Gäste mit 1:2 in Führung. Nach schnellem Passspiel in die Spitze wurde der Ball auf Dolidze durchgesteckt, der mit seinem Abschluss von der Strafraumkante dem Neudorfer Schlussmann keine Chance ließ. Im Anschluss gab es erneut ein Foul an der Mittellinie. Bei dem Süß einfach zu spät kam und seinen Gegner seitlich von den Beinen holte. Zur allgemeinen Überraschung griff der Schiedsrichter in die Gesäßtasche und zeigte die rote Karte, obwohl zuvor viele Fouls ungeahndet blieben. Da wollte Gerlach einmal ein Zeichen setzen, um die von Fouls geprägte Halbzeit wieder in den Griff zu bekommen. Nach der roten Karte wechselten beide Trainer erneut (82.Minute). Coach Matzek brachte Werner für den angeschlagenen Richter. Auf Sosaer Seite kam M. Unger für Teubner. In den letzten Minuten in Unterzahl versuchte der SVN nochmal alles, kam aber nicht mehr gefährlich vor das FSV-Tor. In der Nachspielzeit gab es noch einmal Freistoß für die Gäste von der linken Seite. Der Freistoß vom eingewechselten Otto senkte sich unhaltbar ins lange Eck (90+4. Minute), 1-3. Danach beendete der Unparteiische die Partie.

Fazit: Am Ende reichte eine gute Mannschaftsleistung nicht, um sich gegen die individuelle Klasse der Sosaer durch zu setzen. Damit ist auch in dieser Pokalsaison im Achtelfinale Schluss. Trotzdem sollte diese Leistung weiter Auftrieb für nächsten Wochen geben. Nächsten Sonntag geht es wieder in der Liga zur Sache, da ist man beim FSV Zwönitz gefragt. Anstoß ist 15 Uhr. Über Fan-Unterstützung freut sich die Mannschaft.



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