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Neudorf kassiert derbe Auswärtsniederlage


Am gestrigen Sonntag reiste unser SVN nach Beierfeld. Dort wartete der VfB Grünhain-Beierfeld auf die Matzek-Elf. Das letzte Aufeinandertreffen beider Teams liegt mittlerweile schon zwei Jahre zurück, wurde allerdings am Grünen Tisch entschieden ohne das beide Teams überhaupt einen Anpfiff erlebten. Somit war natürlich klar, dass die Gastgeber mit genügend Motivation in dieses Spiel gegangen sind. Dennoch stand Trainer Norman Matzek ein gut gefüllter Kader zur Verfügung. Einzig der Gesperrte Emanuel Hartling und der Langzeitverletzte Thomas Löser fehlten ihm.


Die Anfangsminuten gehörten auch voll und ganz dem SVN. Sichere Ballstafetten und ein erstes Abtasten im Strafraum des VfB sahen die 63 zahlenden Zuschauer. Die erste 100%ige Chance nutzten die Neudorfer auch gleich zur 0:1 Gästeführung. Einen Eckball von Phillip Kästner verwertete Bastian Schmiedl total freistehend nach zwölf Minuten.



Auch nach dem Tor hatte man nicht das Gefühl, dass die Grünhain-Beierfelder in die Nähe des Neudorf-Tores kämen. Allerdings wurden die mitgereisten Zuschauer eines Besseren belehrt.

Ein langer Ball über die Innenverteidigung des SVN erreichte Dominic Vodel. Der VfB-Stürmer behielt vor Tom Päckert die Nerven und schob überlegt zum 1:1 Ausgleich in der 19.Minute ein. Dieses Tor war komischerweise der Knackpunkt im Neudorfer Spiel. Man bekam in der Folgezeit keinen Fuß mehr vor den anderen, war in jedem Zweikampf einen ticken zu spät und man konnte selbst im Spielaufbau den Ball nicht länger wie zehn Sekunden in den eigenen Reihen halten.


So war es nach 35 Minuten Florian Müller von den Gästen, der über die rechte Seite in Szene gesetzt wurde und von halblinks ganz allein vor dem Gästetor auftauchte. Kaltschnäuzig legte er den Ball am Torhüter vorbei – 2:1.


Neudorf war nun im Hintertreffen, hätte allerdings nur eine Minute nach dem Rückstand, in Person von Ronny Schmiedel, den Ausgleich erzielen müssen. Allerdings parierte der junge Luca Steeger am ersten Pfosten mit einer sensationellen Parade.


Als sich die Zuschauer schon auf den Weg zum Pausenbier machen wollten, waren die Neudorfer Spieler mit den Gedanken anscheinend schon in der Kabine. Denn der Torschütze vom 1:1 wurde auf Linksaußen in Szene gesetzt und konnte ungehindert in den Strafraum eindringen und mit einem sehenswerten Schuss auf 3:1 erhöhen.


Neudorf ging nun mit gesenkten Köpfen in die Kabine. Kam allerdings mit erhobenen wieder heraus. Scheinbar hatte Coach Matzek die passenden Worte gefunden, dass man sich hier nicht verstecken müsse und man noch eine Halbzeit zur Aufholjagd hätte.


Denn die erste Großchance im zweiten Durchgang hatten auch die Gäste aus Neudorf. Kapitän Schmiedel steckte den Ball auf Micha Huss durch, der mit einem fulminanten Vollspannschuss nur knapp scheiterte. Diese Chance sollte aber auch für lange Zeit die letzte gewesen sein.


Die Hausherren bestimmten nun wieder das Spielgeschehen und sie ließen Ball und Gegner laufen. Vor allem die Abstände zwischen Abwehr- und Sturmreihe waren viel zu groß. Selbst wenn man den Ball in der Defensive gewann, versuchte man es gegen die großen Abwehrleute des Heimteams mit langen hohen Bällen, allerdings zu 95% ohne Erfolg. Der VfB konterte nun auf heimischen Rasen und überspielte immer wieder die Neudorfer Defensive.

Einen dieser Konter konnte Tom Päckert in Minute 65 gerade noch so verteidigen. Aber nur fünf Minuten später, war auch er zum vierten Mal geschlagen. Bei einer einstudierten Einwurfvariante ging es allen Neudorfern zu schnell, sodass Daniel Rülicke ganz allein im Sechzehner auftauchte und auf 4:1 stellte. Neudorf versuchte zwar die Schlussviertelstunde noch Schadensbegrenzung, aber zählbares wollte einfach nicht herausspringen. Die Hausherren verwalteten den Vorsprung und brachten den Sieg souverän nach Hause.


Fazit: Am Ende ein gebrauchter Tag für jeden SVN Anhänger, egal ob Akteur, Trainer oder Zuschauer. Nun heißt es Mund abputzen, Niederlage abhaken und in dieser Woche sich hochkonzentriert auf den Tabellenführer vom ESV Zschorlau vorbereiten. Auch dieser Gegner wird mit Sicherheit noch eine Rechnung mit uns offen haben, da wir in der letzten Saison das erste Team waren, welches die Zschorlauer bezwingen konnten. Anstoß auf dem Rasenplatz am Arbeiterweg in Zschorlau wird, auf Grund der Zeitumstellung, um 14 Uhr sein. Wir hoffen, dass unsere treuen Fans, auch nach der gestrigen Niederlage, uns dennoch unterstützen werden.


Bilder vom SV Neudorf


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