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Kämpferische zweite Halbzeit reicht nicht für's Viertelfinale


Im Achtelfinale des Kreisklassenpokals empfing die zweite Neudorfer Mannschaft die Reserve des SV Großrückerswalde. Dieses Aufeinandertreffen weckt Erinnerungen an das Halbfinalspiel im Kreisklassenpokal der Saison 20/21 – da schieden die Hausherren nach einem dramatischen Elfmeterschießen mit 10:11 gegen den späteren Pokalsieger aus. Der damalige Trainer Kühnel sollte diesmal den verhinderten Couch Neubauer vertreten.


Die Anfangsphase war geprägt durch die Nervosität der Neudorfer Defensive. Die Gäste-Offensive begann druckvoll und besonders energisch. Dies sorgt für Schwierigkeiten in Zuordnung der Hausherren. Die halbherzige Verschiebearbeit der Neudorfer bescherte nach acht Minuten den ersten Gegentreffer. Nach einer zügigen Kombination bekamen die Neudorfer auf der linken Seite keinen Zugriff. Die Flanke landet bei Andre Burkhardt, welcher den Ball unglücklich in die Füße des gegnerischen Hilbert spielte. Dessen Kullerball aus kurzer Distanz passt genau in die linke untere Torecke. Nun war man geweckt und war im Spiel angekommen. Die Zuteilung passte nach Umstellung etwas besser und Ulf Tippmer hatte kurz darauf die Chance zum Ausgleich. Nach einem Zuspiel durch Andreas Lautz stand dieser halbrechts vorm Großrückerswalder Schlussmann, verzog aber über das Tor. Auch Sebastian Leupold hatte nach einer präzisen Flanke von Tippmer die Chance zum Ausgleich. Sein verfrühter Abschluss ohne Bedrängnis ging aber ebenso über das Gehäuse. So waren es die Gäste, welche nach gut 25 Minuten nachlegten. Erneut führte eine ungestörte Kombination über die linke Seite zu einer gefährlichen Flanke. Im Strafraumgewusel waren die Gäste energischer und Reichel schob im Nachschuss unhaltbar zum 0:2 ein. Der erneute Rückschlag ließ die Partie in der Folge abflachen. Bis zur Halbzeit entstanden keine weiteren Höhepunkte.


Neudorf zeigte im zweiten Durchgang eine kämpferische Körpersprache und hielt die Gäste dadurch weitestgehend vom eigenen 16er fern. Leider fehlte der Neudorfer Offensive im Gegenzug die letzte Präzision und Durchschlagskraft. Beide Torhüter blieben daher weitgehend beschäftigungslos. Dies änderte sich in der Schlussviertelstunde. Neudorfs Kapitän Felix Süß rückte aus der Defensivzentrale mit nach vorn. Neudorf konnte einen Kopfball nach einer Ecke sowie einen Schuss vom Strafraumrand verbuchen. Auf der anderen Seite rettete Keeper Benedict gegen den Großrückerswalder Spielführer, der nach einem schnellen Gegenstoß allein aufs Neudorfer Gehäuse zulief. Nach intensiven Schlussminuten blieb es letztlich beim Endstand von 0:2.


Fazit: Die Gäste aus Großrückerswalde verbuchten durch ihr dribbelstarkes Mittelfeld mehr Ballbesitz und zeigten sie sich eiskalt vorm Neudorfer Gehäuse. Über die gesamte Spielzeit betrachtet erzielten die Gäste aus drei Chancen zwei Treffer. Neudorf fehlte die offensive Durchschlagskraft, um die spielsichere SV-Reserve entscheidend unter Druck zu setzen.



Für Neudorf II steht am Sonntag, 02.10.2022, 15:00 Uhr, wieder Ligabetrieb auf dem Programm. Die SVN-Reserve gastiert dabei bei der SpG Scheibenberg/Sehmatal II/Schlettau II. Gespielt wird in der Basaltrarena (fp, ab).


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